Willkommen bei meinem dieswöchigen Blog, selbstverständlich im Homeoffice verfasst. Zuhause ist nun das neue Büro und stellt mit Sicherheit einige von Ihnen vor ungeahnte Herausforderungen. Ich persönlich finde, Homeoffice ist ja was Feines. Wir können zuhause bleiben, wir können uns im Schlaf- oder Jogginganzug vor den Laptop setzen und dabei gemütlich unseren Kaffee geniessen.

Und: Genügend Ablenkung gibt es auch, Netflix & Co. und Corona (leider) sei Dank. Kurzum: Willkommen in Ihrer Ausbildungs- und Studentenzeit. Selten haben Sie so gerne prokrastiniert, selten waren Ihre eigenen vier Wände so sauber usw. Das ist eine mögliche Seite der aktuellen Medaille. Homeoffice ist für viele aber eine Herausforderung, was Disziplin und ein gutes Miteinander angeht.

Das Bedürfnis nach sozialem Austausch ein menschliches Grundbedürfnis. Gerade jetzt merken wir, wie wichtig es ist, sich auszutauschen und wie schwierig es geworden ist, genau das zu tun. Reden wir nicht mit anderen Menschen, geht es uns psychisch und physisch auf Dauer schlecht. Deshalb: Greifen Sie zur Videokonferenz, um mit Ihren Mitmenschen/Kollegen/Mitarbeitern in Verbindung zu bleiben!

Es empfiehlt sich, einige „Überlebenstipps“ zu haben, die die nächsten Wochen und Monate (Denken Sie an Ihr Klopapier😊!!!) erträglich und vielleicht auch lustig machen. Schließlich ist weder Ihnen, Ihrem Partner/Ihrer Partnerin noch Ihrem Chef geholfen, wenn der Zwangsurlaub zum Kampf wird und eine ungewohnte Situation noch vertrackter macht.

So überleben Sie die Apokalypse das Homeoffice

Ganz wichtig: Um im Homeoffice zu arbeiten, müssen Sie eines tun: zur gleichen Zeit aufstehen. Das müssen Sie auch für Ihren Bürojob. Etablieren Sie für Ihr Homeoffice genau die gleichen Routinen, die Sie auch sonst für Ihren Job haben. Trinken Sie nach dem Aufstehen Ihren Kaffee, frühstücken Sie, machen Sie sich fertig und setzen sich an Ihren Laptop. Soweit alles wie immer.

Trennen Sie Ihren privaten Bereich von dem „offiziellen“ Homeoffice Bereich. Nur so gelingt auch Ihrem Geist eine sachliche Trennung der beiden Bereiche. Durch eine selbstgegebene Tagesstruktur und der daraus folgenden wöchentlichen Struktur, was den Arbeitsumfang angeht, umgehen Sie darüber hinaus die Gefahr, sich zu sehr abzulenken und abzuschweifen.

Ein Beispiel für diese Routine wäre eine Pause, zum Beispiel für einen Mittags-Snack. Dafür gehen Sie normalerweise in die Kantine oder vor die Tür, müssen sich dafür also bewegen. Und das ist das Stichwort: Bewegung! Machen Sie nach einigen Arbeitsstunden zum Beispiel einen kleinen Spaziergang.

Das ist gut für Körper und Geist – vor allem in Zeiten, wo auch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit droht. Dabei reicht schon eine halbe Stunde „um den Block“. Und auch einige Sporteinheiten schaden nicht. Wie wäre es mit eine Joggingrunde oder ein paar Yogaübungen? Das befreit den Kopf, bringt Sie vor die Tür und vermeidet auch den ein oder anderen Homeoffice-Zwist mit dem/der PartnerIn.

Einige Firmen haben sehr gute Ergebnisse damit erzielt, dass alle Mitarbeiter sich zu Videokonferenzen im virtuellen Raum treffen und wie in einem großen Büro zusammenarbeiten. Die Gefahr der Vereinsamung wird vermieden, auch, wenn jeder für sich am PC arbeitet und keine Gespräche geführt werden. Das sich gegenseitig sehen hilft in dieser Zeit und gibt das Gefühl, gerade nicht alleine zu sein.

Achten Sie aber darauf, dass sich Ihr Wunsch nach sozialen Kontakten nicht zwangsläufig in den Sozialen Medien abspielt. Gerade hier entsteht ein immer grösserer emotionaler Stressfaktor. Durch die Flut an (Fake) News werden wir nicht beruhigt, das Gegenteil ist der Fall. Verfolgen Sie täglich nur eine seriöse Nachrichtenquelle, wie z.B. die Tagesschau um 20.00 Uhr, und sonst keine weiteren!

Hier einige weitere Tipps, um World War Z Corona zu meistern

Ein klarer Kopf ist das Wichtigste, was Sie in diesen Tage bewahren können, sollten und müssen! Das gilt nicht nur für die Situation „da draußen“, sondern dieser Tage auch für die Situation bei Ihnen „da drinnen“. Wer sich im Netz umschaut, stößt auf einige Tweets, in denen Homeoffice‘ler ihre Tipps für ein gesundes und auch witziges Arbeiten und Leben daheim weitergeben. Wie wäre es hiermit?

  • Legen Sie sich einen imaginären Mitarbeiter zu, der Schuld an herumstehenden Tassen ist
  • Diesem werden jeden Morgen Aufgaben zugeteilt, um die er/sie sich kümmern muss
  • Sie haben ein Haustier? Beziehen Sie es als Mitarbeiter in Ihr Homeoffice mit ein
  • Gerne auch bei Videokonferenzen, Tiere sind Stimmungsaufheller!

Genauso wichtig ist es, Kunden, Chefs und Mitarbeiter regelmäßig telefonisch oder per Videochat zu kontaktieren, und zwar immer zu den gleichen Zeiten. Das sorgt für zusätzliche Routine im Homeoffice-Alltag. Vergessen Sie dabei nicht, Privates und Beruf zu trennen. Homeoffice ist kein 24-Stunden-Beruf! Sonst arbeiten Sie zu lange im Homeoffice, was diverse internationale Studien auch belegen.

Zum Schluss: Bitte vergessen Sie auf gar keinen Fall, sich mit genügend Klopapier einzudecken. Laut Berichten in Social Media ist Toilettenpapier die neue Konservendose. Und so kursieren im Netz bereits viele Rezeptideen, wie Sie aus Klopapier und Pasta wahre Delikatessen zaubern können! Und mit diesem nicht ernstgemeinten Rat wünsche ich Ihnen alles Gute, Resilienz und vor allem Gesundheit!

… Übrigens: Wenn Sie als Unternehmer Tipps brauchen, wie Sie diese herausfordernde Zeit und die Zeit danach richtig meistern können, rufen Sie mich gerne an unter +49 (0)40 80 80 93 136. Gerne können wir auch skypen unter k.behrens_9

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Über den Autor

Kerk Behrens

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