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2020-08-19 (10)

Freiwillige Mitarbeiterumfrage durchführen

Seitdem ich mich intensiv mit dem Thema „Mitarbeiterbefragungen“ beschäftige, lese ich immer wieder den folgenden Satz: „Eine Umfrage sollte freiwillig sein.“ Das sehe ich etwas differenzierter. Zunächst einmal wäre eine Umfrage gar nicht notwendig, wenn sich die Mitarbeiter regelmäßig mit dem Chef austauschen und ihre Sorgen, Nöte und Erfolge mit ihm teilen würden.

Aber seien Sie einmal ehrlich: In welchem Unternehmen ist das tatsächlich so? Oder, genauer gefragt: Ist das in IHREM Unternehmen der Fall? Selbst in einer Firma – und das bestätigt sich immer wieder – die den nettesten, freundlichsten und verständnisvollsten Chef der Welt hat, der immer zuhört, gehen die wenigsten Mitarbeiter regelmäßig zu ihm, um sich mit ihm über wichtige Dinge auszutauschen.

Manchmal denken sich die Mitarbeiter auch, dass der Chef doch sehen müsse, dass gerade dieses oder jenes im Argen ist. Durch diese Annahme (und was ich davon halte, können Sie in meinem Annahmen-Blog nachlesen) gehen jedoch brisante Informationen für das Unternehmen verloren. Warum das so ist? Ich habe bislang leider keine befriedigende Antwort gefunden bzw. erhalten.

Mitarbeiterumfrage anonym und verbindlich

Wenn wir also davon ausgehen, dass auch beim besten Chef nicht alle unternehmensrelevanten Themen, die den Unternehmenschef zum Handeln ZWINGEN würden, auf den Tisch kommen, gehen diese Informationen folglich unter. „Brennt“ es aufgrund solcher unterlassener Informationen, kann die interne Situation schnell eskalieren. Themen mit imminentem Handlungsbedarf sind z.B.:

  • Suchtprobleme von MA, mit denen die Arbeitsbelastung kompensiert werden soll
  • Mobbing & das kontinuierliche Ausgrenzen bestimmter Teammitglieder
  • Burn-out einzelner MA aufgrund einer zu hohen Arbeitsbelastung
  • Sabotage in und an der Firma, was zur Insolvenz führen kann

Wessen Verlust ist das? Zum einen verliert das Unternehmen. Dennoch wird dieses Problem nicht einfach mit der Zeit verschwinden, sondern an Fahrt und Zündstoff zunehmen. Hier sprechen wir von sogenannten „heißen Konflikten“ und „kalten Konflikten“. Egal, welcher dieser Konflikte in Ihrer Firma schwelt: Dringender Handlungsbedarf ist hier nötig!

Zum anderen leiden die Mitarbeiter weiter unter der nicht angesprochenen Situation, die sie dem Chef selber nicht mitgeteilt haben. Das Betriebsklima und die Zufriedenheit der Mitarbeiter gelangen an einen Tiefpunkt. Manchmal sind sich die Chefs eines konkreten Problems bewusst, können und wollen dieses aufgrund von Überlastung oder Lösungs-Findungsunwissenheit aber nicht adressieren.

Umfragen für Mitarbeiter – alles für das Unternehmen!

Wie Sie aus meinen übrigen Blogs und meinen persönlichen Beratungen wissen, ist mein Mantra: „Was ist jetzt gut für die Firma?“ Diese Frage müssen ALLE meine Mandanten und deren MAs verinnerlichen – für den Fall, dass sie selber an einen solchen Entscheidungspunkt kommen und zumindest bis zur Beratung eine temporäre Lösung implementieren können. Dieser Satz ermöglicht es ihnen und Ihnen:

  • Aus der „Problemschleife“ herauszukommen und sich wichtige Fragen zu stellen, wie
  • Was sollte ich in der Situation X mit dem Problem Y als erstes tun?
  • So sind Sie statt lageorientiert nun handlungsorientiert
  • Und suchen nach einer sinnvollen Lösung, die passt

In unserem Fall sind das Problem X die Sorgen und Nöte des Mitarbeiters. Ihre Aufgabe als Chef ist es, herauszufinden, welche Sorgen und Nöte den Mitarbeiter aktuell umtreiben. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dem Problem auf den Grund zu gehen, u.a. ein persönliches Vier-Augen-Gespräch, was aber wenig zielführend ausfallen kann. Kommen wir also zurück zu meiner Eingangsfrage:

Sollte eine Mitarbeiterumfrage freiwillig sein?

Generell wird die Freiwilligkeit einer anonymen Mitarbeiterumfrage von verschiedenen Netz-Autoren und einschlägigen Publikationen gefordert, um nicht zu sagen, verlangt. Die Begründung: Der Mitarbeiter will nicht zur Äußerung gezwungen werden, weil er Angst hat, dass bei einer Papier- oder Online-Umfrage sein Name und seine Daten an den Chef weitergeleitet werden. Außerdem:

  • Fürchtet er in einem solchen Fall unangenehme Konsequenzen von Chefseite, u.a. Entlassung
  • Hat der Mitarbeiter Sorge, dass die Fragen zu schwer verständlich sind, er sich dumm fühlt
  • Der Mitarbeiter will sich durchaus äußern, will aber, dass dies 100% ANONYM stattfindet
  • Hat der Mitarbeiter Sorge, dass die von ihm verlangten Angaben zu kompliziert sind

Wären die Mitarbeiter dagegen bereit, an einer solchen einfachen Befragung teilzunehmen, wenn diese garantiert 100% anonym stattfände und von keinem der Chefs ausgelesen werden könnte? Alle Mitarbeiter von Unternehmen, mit denen ich zusammenarbeite, haben mir bestätigt, dass sie im Falle einer solchen Garantie an einer Mitarbeiterbefragung teilnehmen und sich ehrlich äußern würden.

Neben dem Chef haben auch die Beschäftigten des Unternehmens ein großes Interesse daran, der Firma kurz- und langfristig zu helfen. Sie möchten dies erreichen, indem Missstände offengelegt werden, damit diese in der Folge zielführend abgestellt werden können. Schließlich geht es nicht nur um den Team- und Betriebsfrieden, sondern auch um den Arbeitsplatz, an dem sie viel Zeit verbringen.

Mitarbeiterbefragungen – Sinn und Unsinn einer freiwilligen Durchführung

Generell gilt: Werden Missstände erfolgreich adressiert und abgestellt, wird das Unternehmen gestärkt. Das ist sowohl in „guten Zeiten“, wie auch in Krisenzeiten (dazu zählt nicht nur Corona) immens wichtig. Sie wird durchgeführt, um die Interessen des gesamten Unternehmens zu stärken, das nur dann optimal funktioniert und erfolgreich ist.

Halten wir also fest, dass eine Freiwilligkeit bei einer Mitarbeiterbefragung nicht notwendig ist, da sie im persönlichen und unternehmerischen Interesse aller Beteiligten stattfindet.

Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass die Ermittlung der Standpunkte von Mitarbeitern – wenn keine persönlichen Konsequenzen zu fürchten sind – durchaus zu den wichtigen Aspekten eines Unternehmens gehören und ein wichtiges Tool zur Unternehmenssteuerung sind. Aus diesem Grunde plädiere ich dafür, dass die Befragung während der Arbeitszeit durchgeführt werden sollte.

Garantieren Sie also mit mir zusammen, dass das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter nicht missbraucht wird. Garantieren Sie außerdem, dass die gesammelten Ergebnisse und deren Auswertung im Unternehmen veröffentlicht werden! Ebenso wichtig ist es, dass aus den Ergebnissen – und zwar der „roten Ampeln“ – Konsequenzen gezogen und Lösungen implementiert werden!

Führen Sie ein Unternehmen und haben schon seit längerem das Gefühl, dass es in Ihrem Mitarbeiterteam „brodelt“? Sie wissen aber nicht, wo genau der „Hase im Pfeffer“ liegt, vielleicht, weil Sie sich zu sehr auf das Kerngeschäft Ihrer Firma konzentrieren müssen? Vielleicht fehlt Ihnen aber einfach nur das Werkzeug, um die Missstände zu adressieren und offenzulegen?

Dann rufen Sie mich noch heute für ein kostenloses Erstgespräch für Ihre 100% anonyme Online-Mitarbeiterumfrage an, und zwar unter +49 (0)40 80 80 93 136. Ihre „Hilferufe“ erreichen mich rund um die Uhr hier.

Folgende Parameter könnten Sie als Unternehmenschef – aber auch als Mitarbeiter – ebenfalls interessieren: Welche Maßnahmen können eingeleitet werden, wenn die Ergebnisse aus einem Fragebogen „auf Rot stehen“? Welchen Nutzen können Sie aus den Antworten ziehen, welche Veränderungen in der Kommunikation zwischen der Belegschaft und dem Management sind möglich?

Führungskräfte können zudem durch die Teilnahme an einer Umfrage herausfinden, was in einer jeweiligen Abteilung gerade vor sich geht. Bevor der Betriebsrat eingeschaltet wird, ist eine Analyse mithilfe eines Fragebogens – unter Berücksichtigung der Anonymität – mein Tipp an Sie, wenn Sie die Mitarbeiterzufriedenheit und das Engagement Ihrer Beschäftigten verbessern wollen.

Mit einer anonymen Mitarbeiterumfrage bietet sich das perfekte Instrument, um die Motivation einzelner Personen, die Umsetzung von Firmenzielen und die Gestaltung einer zielführenden Kommunikation zu eruieren und zu optimieren. In der Regel sollte eine solche Umfrage mehrmals jährlich stattfinden, um den Stand des Unternehmens im Auge behalten zu können.

Durch die Durchführung einer Befragung bei den Mitarbeitern und die Ergebnisse und das Feedback können Sie die nächste Zeit nutzen, um die Arbeit in Ihrer Firma wieder “angenehmer” zu gestalten. Dabei werden die Daten Ihrer Angestellten nicht preisgegeben, eine 100%ige Anonymität ist gewährleistet. Nutzen Sie nicht nur ein Thema für Veränderungen – nehmen Sie sich die Zeit, die richtigen Fragen in einem Fragebogen bzw. einer Umfrage stellen zu lassen! Und als Tipp: Veranlassen Sie die Teilnahme während der Arbeit, so ist die Belegschaft fokussierter!

Teilnahme an einer Umfrage Antworten auf brennende Unternehmensfragen erhalten 100% Anonymität 100% Erfolg & Transparenz für Belegschaft, Führungskräfte und Management 100% professionelle Analyse & Umsetzung der Ergebnisse 100% ehrliches Feedback Durchführung von Mitarbeiterbefragungen Auswertung & Tipps Zufriedenheit von Team & Kunden erhalten Mitarbeiterbefragung mit 100% Schutz der Daten ✓ Umfrage mit der neusten Software ✓ Erhalten Sie Tipps für eine entspannte Atmosphäre auf der Arbeit ✓ Als Basis zeigt das Ergebnis, in welchen Abteilungen Verbesserungsbedarf besteht ✓

 

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