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Mitarbeiterzufriedenheit messen

Mitarbeiterzufriedenheit messen

Die Mitarbeiterzufriedenheit messen ist etwas, das jeder Unternehmenschef machen muss – gerne mit Hilfe einer Mitarbeiterumfrage. Genauer gesagt, muss er über Folgendes Bescheid wissen: Gibt es in meiner Firma Mobbing? Haben meine Angestellten Suchtprobleme? Leiden sie unter Burnout, möglicherweise sogar unter psychischen Belastungsstörungen? Themen, die erst einmal „ans Eingemachte gehen“, wo es weh tut.

Aber stellen Sie sich einmal die folgende Frage: Wäre Ihr Leben langfristig einfacher, wenn Sie nicht wüssten, ob und wo diese Themen unter Ihren Beschäftigten brodeln? Vielleicht ja, wenn Sie Vogel Strauß spielen wollen, wahrscheinlich aber nein. Denn: Probleme im MA Team haben die Eigenschaft, nicht einfach zu verschwinden, sondern sie haben die Eigenschaft, nur schwerwiegender zu werden. Und können – laut Gallup-Umfrage (Stand: 2018) – zu Abwanderungsgedanken der Beschäftigten führen.

Was also ist die Lösung, um zum Beispiel Mobbing nicht nur zu erkennen, sondern auch zu beenden? Ich sage es Ihnen: Das Messen der Mitarbeiterzufriedenheit durch eine Mitarbeiterbefragung. Diese können Sie selber erstellen, sie kann online durchgeführt werden – oberstes Gebot dabei immer: Sie muss zu 100% anonym sein und bleiben! Gibt es auch nur 1% Risiko, dass sie dies nicht ist, ist die gesamte Umfrage und das Vertrauen darin umsonst – und Sie haben den ersten, unverzeihlichen Fehler bei Ihrer Umfrage begangen.

Keiner Ihrer Mitarbeiter wird offen und ehrlich sagen, was ihn/sie in der Firma stört. Gibt es Mobbing? Werden Sie nicht erfahren. Hat jemand Burnout oder Suchtprobleme? Tja, wer weiß? Das Sicherstellen der Anonymität ist demnach eine der ersten Regeln, die Sie bei einer solchen Befragung beachten müssen. Ihre Belohnung: Ein zielführendes 360 Grad-Feedback für Ihre Firma und Ihr Mitarbeiterteam.

Die Mitarbeiterzufriedenheit messen zur Teamoptimierung

Sie führen ein kleines oder mittelständisches Unternehmen, kurz KMU. Die Umsätze sind gut, die Kunden zufrieden und auch die Mitarbeiter machen ihre Arbeit zu Ihrer Zufriedenheit. Trotzdem werden Sie das Gefühl nicht los, dass Ihre Beschäftigten nicht mit 100%, also mit Leib und Seele, hinter Dienstleistungen, Produkten und ihrem Job stehen, als nicht wirklich zufrieden mit ihrer Stelle sind.

Wenn Sie solch einen Eindruck haben, empfiehlt sich bereits jetzt das Durchführen einer Umfrage unter Ihren Mitarbeitern. So können Sie herausfinden, wie es wirklich um die Arbeitsmoral bestellt ist. Und Ihre Angestellten haben die Chance, ehrlich zu sagen, was ihnen an ihrer Stelle gefällt und was sie für suboptimal und damit verbesserungswürdig halten. Die folgenden Fragen können hier gestellt werden:

  • Ich habe Angst um meinen Job
  • Mein Job ist für mich nur ein Job
  • Unsere Produkte & Dienstleistungen taugen nichts
  • Ich würde unsere Produkte auf gar keinen Fall weiterempfehlen

Bei all diesen Fragen ist eine Beantwortung mit „stimme zu“ genau das Gegenteil – mein Ampelsystem im Fragebogen würde hier jedes Mal auf Rot bis Dunkelrot springen. Das heißt: Hier herrscht akuter Handlungsbedarf, denn diese Antworten werden schneller zum ernstzunehmenden Problem, als Ihnen lieb sein kann! Übrigens: Auch Nichtteilnehmen sind kein gutes Zeichen, denn diese bedeuten:

Mitarbeitermotivation – das Zauberwort zum Erfolg

Der oder die Mitarbeiter haben innerlich bereits mit Ihrem Unternehmen abgeschlossen. Bzw., sie sehen nicht, welchen Sinn und Zweck ihre Arbeit für Sie und die Firma überhaupt hat. Die Lösung: Entwickeln Sie mit Ihrem Team zusammen Ideen, wie Ihre Produkte und Dienstleistungen besser werden. Beziehen Sie Ihre MA in Entscheidungen mit ein, so können Sie die Zufriedenheit steigern.

Zudem empfehle ich, dass Sie eine Befragung der Beschäftigten regelmäßig durchführen, mindestens zweimal pro Jahr. So können Sie die Mitarbeiterzufriedenheit messen. Warum? Nur so können Sie sehen, ob die nach der ersten Umfrage implementierten Maßnahmen schon greifen konnten. Sie sehen dann auch, an welchen Stellen noch nachjustiert werden muss. Plus: Eine regelmäßige und anonyme Umfrage hat diese weiteren Vorteile:

  • Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und Ihnen gerät nicht ins Stocken
  • Die MA haben wieder mehr Lust, zur Arbeit zu kommen und dieser nachzugehen
  • „Brandherde“ wie Unzufriedenheit & z.B. Mobbing können verhindert werden
  • Umfragen können zu einer Politik der offenen Tür beitragen

Stellen Sie sich doch einmal vor, die nächste Umfrage wird wie folgt mit „Stimme voll zu“ beantwortet:

  • Ich komme gerne zur Arbeit, mein Job macht mir richtig Spaß
  • Ich kann Job und Familie gut miteinander kombinieren
  • Bei uns in der Firma gibt es kein Mobbing
  • Burnout ist für uns ein Fremdwort

Mitarbeiterbefragungen freiwillig – oder unfreiwillig?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Während viele meinen, dass eine Umfrage freiwilliger Natur sein sollten, vertrete ich die gegenteilige Ansicht. Ich finde, anonyme Online-Befragungen der Mitarbeiter, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu messen, sollten verpflichtend und Teil der täglichen Arbeit sein. Warum ich das meine? Ist die Umfrage freiwillig, wird sie u.U. nicht erst genommen und folgende Infos können verloren gehen:

  • In der Firma findet Sabotage statt, was zu Insolvenz führen kann
  • Bestimmte Teammitglieder werden gemobbt und systematisch ausgegrenzt
  • Einige MA leiden unter Burnout, weil sie eine zu hohe Arbeitsbelastung haben
  • Einige MA haben Suchtprobleme, mit denen sie die Arbeitsleistung kompromittieren

Diese Themen werden ohne Umfrage nie angesprochen. Zu groß ist die Angst, den Job zu verlieren, auch möchte niemand Kollegen „in die Pfanne“ hauen, selbst oft dann nicht, wenn dieser Kollege einen anderen Kollegen mobbt und herabsetzt. Diese „heißen Konflikte“ und die nicht vorhandene Mitarbeiterzufriedenheit können Ihr Unternehmen mit der Zeit schädigen – und das sowohl finanziell, als auch dessen Reputation. Es muss gehandelt werden!

Schließlich sinkt durch solche Themen auch die Motivation der Mitarbeiter. Für Sie als Chef gibt es natürlich schönere Dinge, als sich mit Mobbing, Sucht und psychischen Belastungserscheinungen zu befassen. Kehren Sie diese Dinge aber nicht unter den Teppich, sondern suchen Sie sich externe Hilfe, die Sie bei der Eliminierung dieser Themen professionell unterstützt und begleitet! Nur so können Sie die Zufriedenheit der Mitarbeiter wiederherstellen.

Messung der Mitarbeiterzufriedenheit – die Benefits für Unternehmen

Sie fragen sich mit Sicherheit, welche Benefits eine Umfrage unter Ihren Angestellten für Sie hat – abgesehen von den oben bereits genannten Punkten und dem Feedback durch Ihre Mitarbeiter. Benefit Nummer 1: Eine Umfrage zu erstellen und diese dann als Teil der Arbeit durchführen zu lassen, ist erschreckend einfach – und effektiv! Denn: Die MA können die Umfrage als Kummerkasten nutzen.

Wie erwähnt, ist das oberste Muss, dass die Befragung nicht preisgeben kann, wer sich wie zu welchem Thema geäußert hat. Eine analoge Umfrage würde ich hier ausschließen – vielleicht erkennen Sie ja die Handschrift des „Übeltäters“ und dieser riskiert somit seinen Job. Es kann aber auch passieren, dass die Umfrage an der Oberfläche kratzt und die relevanten Themen nicht angesprochen werden:

  • Punkt 1: Die kritischen Ergebnisse landen im „Giftschrank“
  • Punkt 2: Die Umfrage ist schlecht gemacht und/oder tendenziös
  • Punkt 3: Die Umfrage geht komplett am eigentlichen Thema vorbei
  • Punkt 4: Der Mitarbeiter hat Angst, seine Kollegen zu kompromittieren

Die Folge: Die Ergebnisse, die eine solche Befragung ergeben hat, sind quasi nicht verwertbar. Denn: Eine darauf basierende Problemanalyse und -behebung findet in vielen Fällen aufgrund falsch gestellter Fragen einfach nicht statt. Das heißt: Es gibt auch keine Unternehmens- und/oder Kommunikationsoptimierung. Und das Unternehmen steht damit wieder am Anfangspunkt.

Informationsbeschaffung durch Mitarbeiterbefragungen

Machen Sie es also von Anfang an richtig – beauftragen Sie einen externen Dritten mit der Durchführung der Mitarbeiterumfragen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu messen. Der Vorteil: Die Fragen werden dahin treffen, wo es weh tut und Ihnen die Informationen liefern, die Sie benötigen, um Probleme zu eruieren, Potenziale zu identifizieren und um Prozesse zu optimieren. Sie erhalten Einblicke ins Betriebsklima sowie:

  • Erkenntnisse, die Ihr Unternehmen nach vorne bringen
  • Personalprozesse können angekurbelt und optimiert werden
  • Sie können Veränderungsprozesse des Unternehmens beginnen
  • Effiziente Teambildungsmaßnahmen, die auf den Umfrageergebnissen aufbauen

All diese Dinge erfahren Sie nicht, wenn Sie auf diese einfache Methode, ein wertvolles Feedback zu erhalten, verzichten. Fakt ist: Fachkräftebindung, Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit sind entscheidende Erfolgsfaktoren für Ihr Unternehmen. Sind diese Faktoren nicht vorhanden, leiden die Produkte, die Dienstleistungen, die Kunden und schließlich auch Ihre Firma.

Setzen Sie stattdessen auf ein anonymes Feedback der Belegschaft und eine Mitarbeiterbewertung. Und damit meine ich nicht die Bewertung der Beschäftigten, sondern die Bewertung, die Ihre MA zu bestimmten Dingen abgeben. Dazu zählen z.B. Mobbing, Arbeitsbelastung, Personalarbeit, die Verbesserung der internen Kommunikation und auch, wie sie zur Führungsetage stehen.

Mitarbeiterzufriedenheit messen – Musterbefragungen

Beim Aufbau einer Mitarbeiterumfrage streiten sich die Geister ebenso, wie beim Inhalt der gestellten Fragen. Kratzen diese an der Oberfläche, gibt es keine wertvollen Erkenntnisse. Deshalb habe ich bei der Erstellung meiner Umfrage auf die Hilfe eines systemischen Organisationsberaters gesetzt. Das Ergebnis: 65 von und mit einem Psychologen entwickelte Fragen, die in 20 Minuten beantwortet sind.

Übrigens: In Zeiten von Corona können Sie eine solche Befragung auch als Mitarbeiterbefragung im Homeoffice durchführen lassen. Gerade diese unfreiwillige Abwesenheit vom Arbeitsplatz stellt viele Unternehmen und Mitarbeiter nach wie vor immer neue Herausforderungen – und fördert damit Themen ans Tageslicht, die so im Unternehmen vielleicht nicht eklatant aufgefallen wären.

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