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Unternehmensnachfolge im Familienbetrieb

Wer ein Unternehmen gegründet hat, muss dieses irgendwann an einen Nachfolger übergeben. Der Zeitpunkt wird dabei nicht von der Person selber bestimmt, sondern ist meist in einem fortschreitenden Alter und der Notwendigkeit, zurückzutreten, begründet. Wer ein Unternehmen gegründet hat, möchte diesen Schritt am liebsten gar nicht machen, da er an seiner Firma hängt.

Da spielt es auch keine Rolle, dass das Unternehmen möglicherweise in der Familie bleibt. Denn: Fakt bleibt, dass der Unternehmenschef idealerweise ganz aus dem Betrieb aussteigt und die Verantwortung für sein „Baby“ an jemand anderes abtritt. Warum dieser Schritt so schwer ist? Niemand möchte sich damit auseinandersetzen, dass er zu „alt“ geworden ist, um zu arbeiten.

Zusätzlich will der Chef nicht die Befürchtung haben, an unternehmerischem Ansehen zu verlieren, die Kontrolle abzugeben und sämtlichen Einfluss in der Firma aus den Händen zu geben. Gerade in Familiennachfolgen kommt noch ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor mit ins Spiel: Potentielle menschliche bzw. interfamiliäre Probleme und Familienkonflikte.

Nachfolge in einem Familienunternehmen – wo liegen die Herausforderungen?

Dabei ist es essentiell wichtig, dass die Nachfolge früh- und vor allem rechtzeitig geplant und in die Wege geleitet wird. Es nützt niemandem, wenn Sie als Chef erst 5 Tage vor Ihrem Ruhestand Ihren Nachfolger benennen und implementieren. Wie soll er oder sie Ihre Rolle denn dann richtig ausfüllen?Es ist wichtig, dass die Nachfolgeregelung schon einige Jahre vor der Übergabe abgeschlossen ist.

Nur so kann sich der Nachfolger, sofern er nicht bereits in der Firma gearbeitet hat, auf seine neue Rolle vorbereiten bzw. vorbereiten lassen. Ich sage bewusst „vorbereiten lassen“, da kein Unternehmer einen Nachfolge-Erfahrungsschatz besitzt. Beratungen von außen können hier die Lösung sein. Er wird Ihnen u.a. folgende Fragen stellen, die Sie und Ihr Nachfolger beantworten sollten:

  1. Wussten Sie, dass Sie ab dem 55. Lebensjahr beginnen sollten, falls Nachfolger 1 abspringt?
  2. Ist Ihnen bewusst, dass eine Nachfolgeregelung bis zu 5 Jahre in Anspruch nehmen kann?
  3. Sind Sie innerlich bereit, sich ganz & komplett von Ihrer Firma zu „verabschieden“?
  4. Haben Sie mit Ihrem Nachfolger die Übergabe v.a. emotional geklärt?

Generationenwechsel in der Firmennachfolge

Diese Fragen sind nur die Spitze des Eisbergs – aber sie treffen dahin, wo es Ihnen wehtut. Ist auch nur eine Antwort nicht zu 100% geklärt, steht die Nachfolge in Ihrer Firma auf der Kippe. Die Konsequenz kann sein, dass Sie das Unternehmen verkaufen müssen – gesetzt den Fall, dass Sie überhaupt einen Käufer finden, denn eine unklare Führung reduziert regelmäßig den Preis.

Spielt die Familie nicht mit, kann auch Fremdmanagement eine Option für Sie sein.

Auch hier gilt: Planen Sie ausreichend Zeit ein. Und: Versuchen Sie, zusammen mit Ihrem Team herauszuarbeiten, wer als geeigneter und neuer „Primus inter Pares“ in Frage kommen kann – das macht v.a. dann Sinn, wenn der designierte Nachfolger aus den eigenen Reihen stammt. Der Vorteil: Er oder sie kennt die Firmenabläufe, die Produkte und Dienstleistungen ebenso, wie die Kollegen.

Dennoch muss auch er durch ein umfangreiches Nachfolge-Coaching geschult werden:

  • Es ist demnach sinnvoll, den Nachfolger z.B. einmal wöchentlich schulen zu lassen
  • Anbieten tut sich hier ein Berater, der vielleicht schon im Unternehmen tätig war
  • Dieser kann den Nachfolger persönlich, per Telefon oder Video coachen
  • Und ihn/sie so auf die neue Führungsposition vorbereiten

Wer von Ihnen sich mit dem unvermeidlichen Gedanken trägt, die Nachfolge im Unternehmen zu regeln, dürfte die ein oder andere unruhige Nacht schon hinter sich oder noch vor sich haben. Als Unternehmensberater mit Erfahrung in der Unternehmensnachfolge bin ich Ihr externer Ansprechpartner, wenn es darum geht, familiäre oder teaminterne Herausforderungen zu adressieren und zu meistern. Rufen Sie mich deshalb noch heute für ein erstes kostenloses Beratungsgespräch an unter +49 (0)40 80 80 93 136 oder schreiben Sie mir hier

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Über den Autor

Kerk Behrens

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