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Jeder Unternehmer weiss: als Unternehmenschef obliegt ihm die Verantwortung für die gegründete Firma. Dazu gehören neben der Unternehmensvision und den Unternehmenszielen auch das Kommunizieren der Vision und die Motivation der Mitarbeiter und noch vieles mehr. Ein Hindernis: viele Unternehmer wissen nicht, wie sie diese einzelnen Punkte unter einen Hut bekommen.

Kurzum: er weiss nicht, wie er richtig priorisieren soll bzw. wo seine Prioritäten liegen. Viele verzweifeln an dieser Tatsache. Hinzu kommt, dass ein Tag nur 24 Stunden hat, und in diesen Tag sollen auch Privatleben und Freizeit integriert werden. Diese Faktoren ergeben zusammen einen Cocktail, der viele Unternehmer um den Schlaf bringt und sehr schnell zu einem Burnout führen kann.

Doch was tun, wenn einem die Aufgaben und die einzelnen Lebensbereiche über den Kopf zu wachsen drohen? Wie können Sie als Unternehmer Ihre Prioritäten benennen und auf diesen basierend ein erfolgreiches Modell für Ihr Geschäfts- und Ihr Privatleben erstellen? Im folgenden Beitrag zeige ich Ihnen einige einfache Schritte, mit denen Sie im neuen Jahrzehnt erfolgreich durchstarten können.

Prioritäten setzen – auf den Fokus kommt es an

Am Anfang einer Firmengründung steht eine Idee, eine Vision. Richtig umgesetzt, kann aus dieser Vision ein erfolgreiches Unternehmen werden, das jährliche Spitzenumsätze einfährt und glückliche und motivierte Mitarbeiter beschäftigt. Mit der Zeit kann sich aber eine Routine, ein Trott, einschleichen, und zwar dann, wenn die Unternehmensziele nicht mehr klar sind.

Die Folge: das Unternehmen gerät ins Straucheln, die Mitarbeiter wissen nicht mehr, warum sie für die Firma arbeiten, die Motivation bleibt auf der Strecke, der Niedergang setzt ein. Oft der Grund: Sie als Chef haben es versäumt, Ihre neuen Ziele regelmässig zu priorisieren. Auch haben Sie es dann versäumt, Ihren Mitarbeitern diese neuen Ziele zu kommunizieren und sie mit ins Boot zu holen.

Aller guten Dinge sind 3 – Prioritäten setzen mit der 3×3-Methode

Bei dieser Methode gehen Sie bewusst und konzertiert vor, und zwar wie folgt: zunächst legen Sie drei Quartalsziele fest, die Sie mit Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitern erreichen wollen. Um diese Ziele benennen zu können, müssen Sie als Unternehmer sich zusammen mit Ihrem Team einen Fragenkatalog stellen. Fragen, die Sie hier stellen können, können zum Beispiel sein:

  • Was ist uns in den nächsten drei Monaten besonders wichtig?
  • Wofür haben wir die benötigten Kapazitäten?
  • Wie lautet unser Quartalsziel konkret?

Sich auf maximal drei Ziele zu fokussieren hilft dabei, die Kernkompetenzen der Firma zu definieren und die Mitarbeiter „mitzunehmen“. Auch gelingt es so, sich auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren. Haben Sie diese Ziele herausgearbeitet, legen Sie drei wöchentliche Etappenziele fest. Hierzu kann zum Beispiel die verstärkte bzw. saisonale Kundenakquise gehören.

Im abschliessenden Schritt definieren Sie 3 tägliche To-dos. Ganz wichtig ist auch hierbei: beschränken Sie sich nur auf die Aufgaben, die Ihr Unternehmen wirklich weiterbringen. Viele Unternehmen nehmen sich zu viel vor. So kann es passieren, dass täglich 15 To-dos auf der Liste stehen, von denen aber tatsächlich nur 20%, also 3, wirklich relevant für die Erreichung des Zieles sind.

Deshalb mein Tipp: notieren Sie sich Ihre Unternehmensziele, am besten noch heute und kommunizieren das auch offen im Unternehmen. Und legen Sie fest, wer in Ihrem Unternehmen – also nicht Sie – die Verantwortung für die Überprüfung der Erreichung dieser Ziele übernehmen soll.

Wie bei jeder unternehmerischen Herausforderung gilt auch hier: betrachten Sie Ihr unternehmerisches Problem/Thema aus der Sicht Ihres Unternehmens und nicht aus Ihrem persönlichen Blickwinkel. Wenn Sie bei dieser Betrachtung ein objektives Auge benötigen, melden Sie sich bei mir unter +49 (0)40 808093 136 oder schreiben Sie mir unter info@unternehmerberater.expert

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