Die Kunst, ein guter Chef zu sein: So steigerst du die Zufriedenheit deiner Mitarbeiter

Die Kunst, ein guter Chef zu sein

Die Kunst, ein guter Chef zu sein: So steigerst du die Zufriedenheit deiner Mitarbeiter , Ich sage einfach mal: Jeder Unternehmer ist der Meinung, ein guter Chef und Manager zu sein. Und ich sage auch: Das ist definitiv nicht immer der Fall. Denn diese Eigenwahrnehmung ist oft nicht kompatibel mit der Fremdwahrnehmung durch Mitarbeiter und Kunden. Wie aber kann ein Unternehmenschef ein guter Chef sein oder werden? Und damit die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter steigern? Finde es im folgenden Blog einfach heraus.

Sei der Chef, den deine Mitarbeiter sich wünschen: Mit diesen 7 Schritten klappt’s

Wie du nun sehen wirst, ist es keine Raketenwissenschaft, deine Führungsqualitäten zu verbessern. Denn du brauchst nichts weiter zu tun, als diese Schritte umzusetzen

• Sei selbstbewusst
• Entwickle Empathie
• Verbessere deine Kommunikation
• Stärke deine Entscheidungsfähigkeiten
• Fördere die Teamarbeit
• Beherrsche das Konfliktmanagement
• Reflektiere dich selbst


Sei selbstbewusst

Horche einmal tief in dich hinein und frage dich, ob du tatsächlich ein sich „selbst“ und „bewusster“ Mensch bist. Und sage nicht sofort „Ja klar!“ – sondern frage dich weiter, ob dein „Selbstbewusstsein“ nicht zu einem großen Teil reine Fassade ist. Und zwar deshalb, weil du damit nach außen herrlich vor allem deine Schwächen und Unsicherheiten kaschieren kannst. Du magst mit dieser Art zwar ganz gut ankommen. Langfristig wird dir das aber wenig nützen. Denn es gibt genug Menschen, die hinter diese Fassade schauen können. Und die dich in der Folge nicht mehr ernst nehmen. Warum auch? Du bist letztlich ein Schauspieler, der nicht authentisch ist. Und das ist eine Eigenschaft, die dich nicht zu einem optimalen Unternehmenschef macht.

Entwickle Empathie

Ohne in Klischees verfallen zu wollen, ABER: Wer stark darauf bedacht ist, eine Fassade aufrechtzuerhalten, dem mangelt es in entscheidenden Situationen oft an Empathie. Nicht etwa, weil diese Eigenschaft völlig fremd ist. Sondern vielmehr, weil sie nicht in das Bild passt, was du dir mühsam aufgebaut hast und das du nach außen zeigen willst. Deine lockere Art, mit der du bei deinen Mitarbeitern und Kunden landen willst, ist aber nicht immer angebracht. Manchmal braucht es Empathie – und davon nicht immer wenig. Wie sonst willst du verstehen, was deine Mitarbeiter beschäftigt/belastet oder deine Kunden an deinen Produkten stört? Um ein guter Unternehmenschef zu sein, ist es demnach unabdinglich, Empathie zu entwickeln und zu besitzen.

Verbessere deine Kommunikation

Kommen wir zu einem meiner Lieblingspunkte: der Kommunikation. Sie ist einer der Dreh- und Angelpunkte in jedem Unternehmen. Funktioniert sie nicht, kommt es über kurz oder lang zu massiven Problemen. Funktioniert sie dagegen, treten deutlich weniger Probleme auf. Hast du den Eindruck, dass du hier noch Luft nach oben hast? Dann scheue dich nicht, dir das einzugestehen – und es zu ändern. Kommunikation kann man lernen – sei es in Eigenregie oder mit einem Berater von Außen und entsprechenden Workshops.

Stärke deine Entscheidungsfähigkeiten

Wer entscheidet, hat in der Regel auch weniger Probleme damit, das Gesagte zu kommunizieren. Am Ende des Tages braucht ein Unternehmen klare Entscheidungen. Ich sage extra „klare“ Entscheidungen und nicht „harte“ Entscheidungen.
Auch hier kann es bei dem ein oder anderen ein wenig hapern. Das wiederum kann sich im Umkehrschluss auch auf die Unternehmenskommunikation auswirken. Und auch auf das Bild, dass deine Mitarbeiter und Kunden sich von dir machen. Je wackeliger du in deinen Entscheidungen bist, desto problematischer wird es für alle Beteiligten. Kommen dann auch noch Emotionen mit ins Spiel, die deine Entscheidungen steuern, hast du schnell ein Pulverfass. Um das zu vermeiden, solltest du deine Entscheidungsfähigkeiten stärken – und dich hier in erster Linie auf dein Bauchgefühl und erst dann auf Fakten verlassen.

Fördere die Teamarbeit

Es ist gewissermaßen Fakt, dass nur ein gefordertes und gefördertes Team ein glückliches Team ist. Mitarbeiter, die sich nicht gefordert und gefördert fühlen, schmeißen über kurz oder lang das Handtuch und verlassen das Unternehmen. Du magst dir denken: „Dann hole ich mir einfach andere Mitarbeiter!“ Das ist aber nicht ganz so einfach, wie es klingen mag. Denn Fachpersonal wächst nicht auf den Bäumen. Und Fachpersonal wird deinem Unternehmen nicht die Türen einrennen, wenn ständig Mitarbeiter abwandern, weil sie unzufrieden sind. Lasse es also gar nicht erst so weit kommen. Investiere stattdessen Zeit und Spaß darin, deine Mitarbeiter zu fördern – und zwar nicht nur individuell, sondern gerade, wenn es um Teamarbeit geht. Du wirst sehen: Dieser Schritt macht dich nicht nur zu einer besseren Führungskraft – er macht auch deine Mitarbeiter zu einem glücklicheren und zufriedeneren Team. Und Dich zu einem glücklicheren Menschen.

Beherrsche das Konfliktmanagement

Hast du die beiden vorangehenden Punkte umgesetzt, hast du fast auch diesen hier gemeistert. Denn wer klar kommuniziert, beherrscht in der Regel schon einen Großteil des Konfliktmanagements. Dies ist wichtig, weil es auch in einem gut funktionierenden Unternehmen immer wieder zu Fehlern kommen kann. Umso wichtiger also, dass diese Fehler nicht zu großen Konflikten auswachsen, sondern zeitnah angesprochen und in Zukunft vermieden werden. Beherrschst du dein Konfliktmanagement, hast du ein weiteres Werkzeug für einen guten Unternehmenschef.

Reflektiere dich selbst

Selbstreflektion ist ebenfalls wichtig, um ein guter Chef zu sein, der von seinen Mitarbeitern geschätzt, akzeptiert und respektiert wird. Zugegeben, das ist kein einfacher Schritt. Bedeutet er doch, dass du dich deinen Schwächen und Fehlern stellen musst. Dennoch ist er unabdinglich, wenn du zu einem besseren Betriebsklima beitragen möchtest. Reflektiere also regelmäßig deinen Führungsstil. An welchen Stellen bist du zufrieden, an welchen Stellen solltest du unbedingt etwas ändern? Besuche Seminare und bilde Dich mit anderen Unternehmern fort.
Wenn Du all das beherzigst, wirst Du dauerhaft AM Unternehmen arbeiten und nicht ständig IM Unternehmen. Das ist für dein Unternehmen und deine Gesundheit – jedenfalls meiner Meinung nach – das Ziel.

Die 10 Gebote und Tipps für effektive Teamarbeit

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