Eine Mitarbeiterbefragung – alle gewinnen?

Eine Mitarbeiterbefragung – alle gewinnen? Deine Mitarbeiter sind dein wichtigstes Kapital. Denn ohne Mitarbeiter hast du keine Produkte oder Dienstleistungen und damit kein Unternehmen. Diese Gleichung ist an sich denkbar einfach. Wäre da nicht die Tatsache, dass Mitarbeiter keine KI sind, sondern Menschen mit Bedürfnissen und Emotionen. Und wo diese Dinge aufeinandertreffen, kann es zu Konflikten und Unstimmigkeiten kommen.
Diese werden nicht immer direkt angesprochen, sondern schwelen vielfach monatelang vor sich hin. Irgendwann ist die Zündschnur abgebrannt und es kommt zum großen Knall. Wie diesen also am besten komplett verhindern? Mit einer Mitarbeiterbefragung. Ob du damit wirklich alle gewinnen kannst, verrät dir der folgende Beitrag.

Die Mitarbeiterbefragung: Darum ist sie so wichtig

Du als Chef verbringst die meiste Zeit des Arbeitstages in deinem Büro. Dort beantwortest du E-Mails, führst Telefonate und besprichst dich ab und zu mit dem ein oder anderen Mitarbeiter. Und zwar dann, wenn dieser ein Problem hat und von dir eine Lösung möchte. Was darüber hinaus in deiner Firma abläuft, hast du möglicherweise gar nicht immer auf dem Schirm.
Vielleicht rappelt es zwischen einigen Angestellten, weil sie sich persönlich nicht verstehen? Vielleicht sind andere Mitarbeiter unzufrieden, weil du ihre Arbeit nicht wertschätzt? Nur zwei Dinge, die in deinem Unternehmen nicht rund laufen können. Hier kommt die Mitarbeiterbefragung ins Spiel. Sie ist wichtig, um diese und weitere Konfliktherde zu finden, anzusprechen und abzuschaffen.

Wie funktioniert eine Mitarbeiterbefragung am besten?

Du solltest nun nicht alle Mitarbeiter zu einem Meeting zusammentrommeln und sie fragen, was sie am Unternehmen toll und doof finden. Die meisten werden wohl noch sagen, was ihnen gefällt. Positives Feedback kostet schließlich nicht gleich den Job. Die wenigsten aber werden den Mumm haben, dir auf den Kopf zuzusagen, was ihnen alles nicht gefällt. Konflikte werden also weder angesprochen noch gelöst. Diese Mitarbeiterbefragung funktioniert also nicht.
Stattdessen solltest du eine Umfrage zu 100 % anonym durchführen lassen. Dazu kannst du eine Online-Befragung erstellen und diese an deine Mitarbeiter schicken. Sie können die Umfrage dann während der Arbeitszeit einfach an ihren Rechnern oder Smartphones beantworten. Achte darauf, dass die Anonymität auch die IP-Adresse umfasst. Sonst weißt du sofort, wer von deinen Mitarbeitenden mit welchen Dingen unzufrieden ist.

Keine Zeit, eine Mitarbeiterbefragung selbst zu erstellen?

Hast du keine Zeit, dich selbst um die Umfrage zu kümmern? Dann kannst du einen Umfrage-Experten mit der Erstellung, Durchführung und Auswertung deiner Mitarbeiterbefragung beauftragen. In der Regel umfasst eine solche Umfrage eine bestimmte Anzahl an Fragen. Diese können mit dem Multiple-Choice-Verfahren schnell und einfach beantwortet werden. Hat die Umfrage ein Ampelsystem, erkennst du auf Anhieb, an welchen Stellen in deinem Unternehmen (akuter) Handlungsbedarf besteht.
Diese Art der Mitarbeiterumfrage hat darüber hinaus weitere Vorteile:

• Ein neutraler Dritter von außen stellt keine potenzielle „Gefahr“ dar
• Denn er hat die Interessen des Unternehmens und der Mitarbeiter im Fokus
• Er kann dir und deinen Mitarbeitern die nötige, komplette Anonymität gewährleisten
• Er liefert dir die Auswertung innerhalb weniger Tage und kann dir Beratungsgespräche bieten

Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Mitarbeiter so gewillt sind, offen und ehrlich zu sein, ist sehr hoch.

Vor der Mitarbeiterbefragung ist nach der Mitarbeiterbefragung

Die Ergebnisse der Umfrage liegen vor. Du weißt nun, was gut läuft, was weniger gut läuft und was gar nicht läuft. Jetzt heißt es, die dringendsten Probleme schnellstmöglich zu lösen – und dafür zu sorgen, dass sie in Zukunft nicht wieder auftreten. Du kannst hierfür einen Berater oder Coach engagieren. Du kannst die Problemlösung aber auch zusammen mit deinem Team vorantreiben. Wichtig ist, dass akute Probleme auch tatsächlich angegangen und abgeschafft werden.
Auch nach der Mitarbeiterbefragung kann dir die Mitarbeiterbefragung weiterhelfen. Und zwar, indem du sie nach einigen Monaten erneut durchführen lässt. Du wirst sehen: Viele der einstmaligen Probleme haben sich dank der Lösungsumsetzung bereits in Luft aufgelöst. Und damit ist auch die Luft im Unternehmen wieder etwas besser geworden. Damit das auch weiterhin der Fall ist, kannst du dein Stimmungsbarometer – denn nichts anderes ist eine Mitarbeiterbefragung – danach in regelmäßigen Abständen weiter durchführen oder durchführen lassen.

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